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Sonderheft in Braille zum Bundesligastart

veröffentlicht am Montag, 25.Juli 2011

Sonderheft in Blindenschrift wird vom „Kicker“ unterstützt

Marburg/Nürnberg: Pünktlich zum Start der neuen Saison bringt die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg in Zusammenarbeit mit dem „kicker-Sportmagazin“ wieder ein Sonderheft für blinde Fußballfans heraus. Das Heft in Blindenschrift umfasst fast 200 Seiten und bietet umfangreiche Informationen zur 1., 2. und 3. Liga. Neben den Spielplänen sowie der Vorstellung der Vereine und Spieler gibt es dieses Mal auch ein Interview mit Meistertrainer Jürgen Klopp.
Außerdem enthält es den Rahmenterminkalender der Champions League, der UEFA Europa League und der Deutschen Nationalmannschaft.
Zu beziehen ist das Sonderheft in Blindenschrift für eine Schutzgebühr von 26,60 € inkl. Versandkosten bei der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) in Marburg Tel: 06421/6060, E-Mail:
bestellservice@blista.de

Quelle: bbsb-inform

Blinde Lieben

veröffentlicht am Mittwoch, 20.Juli 2011

Für Sehende ist es schon nicht gerade einfach, für Blinde und Sehbehinderte genauso, vielleicht sogar umso mehr: Wie findet man nur den richtigen Partner?
„Und da hab ich sie gesehen, und es hat gleich gefunkt!“ oder „Wir haben uns tief in den Augen gesehen, und da hab ich gewusst, dass er der Richtige ist!“ – solche romantischen Aussagen fallen weg, wenn beide Partner oder einer von beiden nicht oder nur kaum sehen kann. Wenn aber der Blickkontakt für die Partnersuche keine Rolle spielt, was sind denn dann die entscheidenden Kriterien?
Zunächst einmal die Stimme – und dann natürlich die Fähigkeit zu kommunizieren. Wer nicht miteinander ins Gespräch kommt, lernt sich nicht kennen und erfährt auch nichts vom anderen, egal, ob dieser nun ebenfalls blind oder sehbehindert oder aber ein Sehender ist. Wie aber lernt man sich kennen?

Museum und Theater für die Sinne

veröffentlicht am Montag, 20.Juni 2011

Das NordseeMuseum Husum, genannt: Nissenhaus, das sich den vielfältigen Aspekten des Kultur- und Naturraums Nordseeküste widmet, zählt nicht nur zu den traditionsreichsten Museen an der Westküste Schleswig-Holsteins. Erstmals im deutschsprachigen Raum ist ein komplettes Museum und nicht nur ein spezieller Teilbereich oder eine einzige Ausstellung auch für Blinde und Sehbehinderte vollständig zu erkunden.

Getrommelt, gepfiffen und geschlagen – blinde Musiker und Musikerinnen

veröffentlicht am Montag, 20.Juni 2011

„Hit The Road, Jack!“ Wer kennt seine raue Stimme nicht: Ray Charles, der schwarze König des Rhythm & Blues. Geboren 1930 und im Alter von sieben Jahren erblindet, legte er trotz äußerst widriger Lebensumstände ein äußerst erfolgreiche Karriere als Musiker hin, genau wie später sein zwanzig Jahre jüngerer, ebenfalls blinder Kollege Stevie Wonder. Mit ihren schwarzen Sonnenbrillen und dem strahlenden Lächeln stürmten beide Musiker die Charts und schafften es in die ehrwürdige Rock an Roll Hall of Fame.

Auf Schritt und Tritt dabei: Blindenführhunde

veröffentlicht am Montag, 20.Juni 2011

Für ihre Besitzer sind sie unentbehrliche und selbstverständliche Begleiter. Im Stadtbild aber tauchen sie nur selten auf, doch für kleine wie große Sehende sind sie dann jedes Mal eine Attraktion: Blindenführhunde. Rund 3000 von ihnen sind zur Zeit in ganz Deutschland im Einsatz, ein kleiner Teil davon in Schleswig-Holstein. An der Seite ihrer blinden oder sehbehinderten Halter laufen sie zielstrebig den Gehsteig entlang, weichen Hindernissen aus, bleiben am Bordstein stehen und lassen sich durch nichts und niemanden von ihren Aufgaben ablenken, auch nicht von anderen Hunden, und mögen sie auch noch so interessant riechen.

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