Korbflechter oder Besenbinder – darauf beschränkte sich noch vor 100 Jahren im Wesentlichen die Berufswahl für Blinde. Das hat sich glücklicherweise geändert. Statt der Blindenschulen, wie sie in Deutschland erstmals 1806 von dem Berliner Pädagogen Johann August Zeune gegründet wurden, gibt es heute unter anderem Bildungszentren für Blinde und Sehbehinderte mit einem breitgefächerten Ausbildungsprogramm. Zudem besteht die Möglichkeit, nach dem dem Schulabschluss ein Studium aufzunehmen oder eine Ausbildung zu beginnen.
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